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Waldwinkelspinne - Malthonica silvestris L. KOCH, 1872
Artenprofil von Nicolaj Klapkarek


Systematische Einordnung

Stamm: Gliederfüßer (Arthropoda)
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Familie: Trichterspinnen (Agelenidae)
Synonym: Tegenaria silvestris

Fotos (© Nicolaj Klapkarek)
Bonn (Lyngsberg)


(xxl-Foto)
Männchen
19.08.2007

(xxl-Foto)
Männchen
19.08.2007

(xxl-Foto)
Männchen
19.08.2007
Klick auf die kleinen Bilder oder xxl-Ansicht möglich
     
Besondere Merkmale
Vorderkörper: hellgrau bis gelbbraun mit dunklem gewellten Rand und jederseits der Mittellinie mit einem dunklen Längsband; Sternum dunkel mit hellem schmalen Mittelband und auf beiden Seiten jeweils an den 3 vorderen Coxen liegenden hellen Flecken



Die Sternumzeichnung von Malthonica silvestris ist sehr variabel!
(Fotos der Präparate: © Aloys Staudt, xxl-Foto,
Arachnologische Gesellschaft e. V.)


Hinterleib: dunkelgrau mit hellem Mittelband, auf jeder Seite von hellen Flecken gesäumt; die Seiten ebenfalls dunkelgrau mit unregelmäßigen hellen Flecken

   

Oberseite (links) und Unterseite (rechts) von Malthonica silvestris (Fotos des Präparats: © Nicolaj Klapkarek)


Beine: hellgrau bis gelbbraun, deutlich dunkel geringelt

Körperlänge: Männchen: 5-6 mm; Weibchen: 6-9 mm


Ähnliche Arten:
Rostrote Waldwinkelspinne (Malthonica ferruginea): größer und das Mittelband des Hinterleibs ist rötlich



Malthonica ferruginea (Foto: © Nicolaj Klapkarek, xxl-Foto)

Lebensraum
Die Waldwinkelspinne ist eine Art der frischen bis trockenen Laub- und Nadelwälder. Darüber hinaus bewohnt sie auch kleinere Gehölze, Waldränder, Brachen und Ruderalstandorte.

Biologie und Lebensweise
Malthonica silvestris baut ihre Netze unter Steinen, Rinde und liegenden Baumstämmen. Häufig auch im Eingangsbereich feuchter Höhlen zu finden.
Adulte Exemplare findet man von Februar bis Oktober.

Nahrung
Insekten

Verbreitung in D/Welt
Malthonica silvestris ist in Europa weit verbreitet, fehlt aber im Norden. In Deutschland kommt sie vor allem in Mittel- und Süddeutschland vor, wo sie häufig und weit verbreitet ist. In Norddeutschland ist sie dagegen nur spärlich vertreten. Das deutschlandweite Verbreitungsmuster der Waldwinkelspinne finden Sie hier:
Arachnologische Gesellschaft e. V.: Nachweiskarten der Spinnentiere Deutschlands

Verbreitung in NRW
In NRW ist die Waldwinkelspinne vor allem im Bergland und im Rheinland zu finden. Dort ist sie häufig und weit verbreitet. Das Tiefland wird hingegen nur vereinzelt besiedelt.

Benutzte Literatur
BELLMANN, H. (2006): Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas. 3. Aufl. Franckh-Kosmos Verlags GmbH & Co. KG, Stuttgart - 304 S.

HÄNGGI, A. et al. (1995): Lebensräume mitteleuropäischer Spinnen. Charakterisierung der Lebensräume der häufigsten Spinnenarten Mitteleuropas und der mit diesen vergesellschafteten Arten. Misc. Faunistica Helvetiae 4, 1-460.

HEIMER, S. & NENTWIG, W. (1991): Spinnen Mitteleuropas. Verlag Paul Parey. Berlin, Hamburg. 543 S.

JONES, D. (1987): Der Kosmos-Spinnenführer. Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. 3. Auflage. 320 S.

LOCKET, G. H. & MILLIDGE, A. F. (1951): British Spiders. Vol. I und Vol. II. Ray Society. London 310 und 449 S.

Im Internet:
MURPHY, J. (2006): World Distribution Map - Malthonica silvestris.


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Weitere Informationen zu Spinnen (Arachnida) im Internet

Arachnologische Gesellschaft e. V. - Nachweiskarten der Spinnentiere Deutschlands

Arachnologische Gesellschaft e. V. - Checklisten, Publikationen, Links...

Spinnen Mitteleuropas - Bestimmungsschlüssel in deutsch, englisch und slowenisch

Museum Koenig: Bilderbestimmungsschlüssel mit extremen Makroaufnahmen (auf englisch)


Zur Linkliste weiterer interessanter Spinnen (Arachnida)-Internetseiten auf www.natur-in-nrw.de